Corona-Soforthilfe

Wichtige Informationen und aktuelle Hinweise für Unternehmen

Wir stehen Ihnen zur Seite – auch in Zeiten der Corona-Pandemie. Die aktuelle Situation bringt besondere Belastungen für Unternehmer und Gewerbetreibende mit sich. Diesen Herausforderungen müssen Sie sich jedoch nicht alleine stellen. Die Volksbank Sauerland eG möchte Sie dabei bestmöglich unterstützen. Gemeinsam finden wir Lösungen, um finanzielle Engpässe zu überbrücken und die aktuelle Krise zu meistern.

Nachfolgend haben wir die wichtigsten Informationen zum Maßnahmenpaket der Bundesregierung, unseren Unterstützungsleistungen für Ihren Liquiditätsbedarf sowie weitere wichtige Hinweise zusammengestellt.

Diese Seite wird regelmäßig für Sie aktualisiert.

Unterstützungsoptionen des Bundes

Die Ausbreitung des Coronavirus stellt viele Unternehmen, Freiberufler und Selbstständige vor große wirtschaftliche Herausforderungen. Maßnahmen zur Stabilisierung und Unterstützung der Wirtschaft sind daher unbedingt erforderlich. Die Bundesregierung hat deshalb Unterstützungsoptionen mit den folgenden Leistungen beschlossen. Ihre Volksbank Sauerland eG unterstützt Sie dabei, die Förderungen zu beantragen.

Bundesweite Maßnahmen der KfW

Die staatliche KfW-Bankengruppe stellt ein Sonderprogramm bereit, um die Versorgung von Unternehmen, Selbstständigen und Freiberuflern mit Liquidität zu erleichtern.
    

Maßnahmen der Landesförderinstitute

Zusätzlich zum Sonderprogramm der KfW-Bankengruppe gibt es regionale Fördermaßnahmen. Die Landesförderinstitute erweitern aktuell ihre Programme.
    

Maßnahmen der Bürgschaftsbanken

Kredite zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen können durch Ausfallbürgschaften besichert werden. Die Bürgschaftsbanken erhöhen die Bürgschaftsquoten und -obergrenzen.

Weitere Unterstützungsoptionen des Bundes

Stundung von Steuerzahlungen

Flexibilisierung der Kurzarbeit


NRW-Soforthilfe 2020

Viele Unternehmen spüren die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise. Vor allem Kleinstunternehmen, Freiberufler und Selbstständige sind von existenzbedrohenden Zahlungsschwierigkeiten betroffen. Denn sie verfügen häufig nicht über ausreichende Sicherheiten, um Liquiditätsengpässe eigenständig zu überbrücken. Um dem entgegenzuwirken, hat die Bundesregierung am 23. März ein umfassendes Hilfsprogramm für kleine Unternehmen und Selbstständige beschlossen.

Das Hilfspaket

Die Bundesregierung stellt mit dem Hilfsprogramm für Kleinstunternehmen ein Volumen von bis zu 50 Milliarden Euro zur Verfügung. Damit deckt sie die Hilfe für einen substanziellen Anteil der über drei Millionen Betroffenen in Deutschland ab. Mit dem Hilfspaket können Kleinstunternehmen bzw. Selbstständige kurzfristige Zuschüsse beantragen.

Wer erhält welche Hilfe?

Das Hilfspaket soll vor allem Freiberuflern, Soloselbstständigen und Kleinstunternehmen einschließlich landwirtschaftlichen Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten zugutekommen. Sofern sie die Voraussetzungen erfüllen, können Kleinstunternehmen mit maximal fünf Beschäftigen in Vollzeitäquivalenz einen Zuschuss von bis zu 9.000 Euro und Unternehmen mit maximal zehn Beschäftigen in Vollzeitäquivalenz einen Zuschuss von bis zu 15.000 Euro erhalten. Der Zuschuss ist einmalig und kann für drei Monate beantragt werden. Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler können die Zuschüsse nur beantragen, wenn

  • sie ihre Dienstleistungen oder Waren bereits vor dem 1. Dezember 2019 auf dem Markt angeboten haben oder hauptsächlich als Freiberufler oder Selbstständige tätig sind,
  • sie ihre Tätigkeiten von einem Geschäftsführungssitz oder einer Betriebsstätte in Deutschland ausführen,
  • sie sich aufgrund der Corona-Krise in ernsthaften finanziellen Schwierigkeiten befinden und
  • sie bei einem deutschen Finanzamt gemeldet sind.

Ob ein Antragsteller die finanzielle Hilfe erhält, entscheidet die zuständige Behörde nach ihrem pflichtgemäßen Ermessen im Rahmen der ihr zur Verfügung stehenden Finanzmittel.

So beantragen Sie Hilfe

Damit das Programm die wirtschaftliche Existenz der Unternehmen so schnell wie möglich sichern kann, verzichtet die Regierung auf ein anspruchsvolles Antragsverfahren. So können Kleinstunternehmen und Selbstständige den Antrag formlos bei ihrer zuständigen Landesbehörde einreichen. Die Auszahlung der Zuschüsse erfolgt ebenfalls über die Länder. Ab wann die Gelder zur Verfügung stehen, hängt von der jeweiligen Landesbehörde ab.

Eine Antragstellung ist bis zum 31. Mai 2020 möglich.


Weitere Informationen

Eine aktuelle Übersicht aller Fördermaßnahmen von Bund und Ländern finden Sie im Portal FörderWelt unseres Partners DZ BANK. Über eine integrierte Ansprechpartnersuche können Sie über das Portal direkt Kontakt zu uns aufnehmen. Alternativ sind unsere Firmenkundenberater wie gewohnt persönlich über alle digitalen und telefonischen Kontaktwege erreichbar und besprechen mit Ihnen gerne alle weiteren Schritte.

Zudem können Sie über den FördermittelFinder in der FörderWelt herausfinden, welches Programm sich für Sie am besten eignet. Sie haben dann die Möglichkeit, Ihren Kreditantrag vorzubereiten und erste Angaben zu Ihrem Finanzierungsbedarf zu machen. Anschließend erhalten Sie eine Zusammenfassung an Ihre E-Mail-Adresse, die Sie als Grundlage für das Gespräch mit unseren Firmenkundenberatern nutzen können.


Weitere Unterstützung für Ihr Unternehmen

Sozialversicherungsbeiträge stunden

Aufgrund der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise sind Unternehmen zunehmend auf Hilfe angewiesen. Neben den Rettungsmaßnahmen des Bundes und der Länder, gibt es für Betroffene nun auch Unterstützung durch die gesetzlichen Krankenkassen. So können Firmen, die durch die Pandemie in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind, nun ihre Sozialversicherungsbeiträge vorübergehend stunden lassen. Wie Sie die Hilfe beantragen können, erfahren Sie hier.


Soforthilfe durch die Volksbank Sauerland

Vorgehen bei Soforthilfe

Einzureichende Unterlagen auf einen Blick


Liquidität durch Gutscheine

"VR-ExtraPlus Hilft" für regionale Händlerkunden in der Corona-Krise.

Haben Sie als Kleinunternehmer ganz besonders unter den Auswirkungen des Corona-Virus zu leiden und können Ihren Geschäften nur eingeschränkt oder möglicherweise gar nicht mehr nachgehen?  Als regional ansässige Volksbank Raiffeisenbank möchten wir Sie schnell und unbürokratisch unterstützen und haben deshalb die Gutscheinplattform VR-ExtraPlus Hilft ins Leben gerufen!


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FAQ – Häufige Fragen

Wer kann mich zu den Fördermaßnahmen beraten?

Wir haben aus aktuellem Anlass eine Hotline eingerichtet; unter der Nummer 02932 951-1666 werden Ihnen alle Fragen beantwortet. Außerdem stehen Ihnen Ihre persönlichen Firmenkundenberater für alle Fragen zur Verfügung. Sie besprechen mit Ihnen die weitere Vorgehensweise bei Beantragung der Fördermaßnahmen.

Wer kann die Hilfe beantragen?

Unternehmen, Konzerne, Selbstständige und Freiberufler können die Unterstützungsleistungen und Förderprogramme in Anspruch nehmen. Dabei unterscheiden sich die Programme jeweils für junge und etablierte Unternehmen.

Wie kann ich die Förderung beantragen?

Die Anträge für die Sonderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und die Fördermaßnahmen der Länderförderinstitute können ab sofort bei Ihrer Volksbank Sauerland eG gestellt werden. Voraussetzung ist, dass Ihr Unternehmen bis zum 31. Dezember 2019 nicht in Schwierigkeiten war. Informationen zum Antrag bei den Bürgschaftsbanken erhalten Sie ebenfalls von Ihrer Volksbank Sauerland eG.

Wie lange muss ein Unternehmen am Markt aktiv sein, um einen Antrag mit Haftungsfreistellung stellen zu können?

Alle Antragssteller, die in der Regel seit 3 Jahren selbständig tätig sind bzw. alle Unternehmen, die in der Regel seit 3 Jahren bestehen, mindestens aber über eine Unternehmenshistorie mit aussagefähigen Jahresabschlussunterlagen von 2 Geschäftsjahren verfügen, können die Haftungsfreistellung in Anspruch nehmen.

Gibt es eine Größenbeschränkung für Unternehmen?

Nein, die bisher gültige Obergrenze i.H.v. 500 Mio. EUR Gruppenumsatz wurde ersatzlos gestrichen.

Welche Maßnahmen können in den Sonderprogrammen finanziert werden?

Zu den neuen Bedingungen können sowohl Investitionen als auch Betriebsmittel gefördert werden. Des Weiteren werden Investitionen ins Warenlager und der Erwerb von Vermögenswerten aus anderen Unternehmen einschließlich Übernahmen und tätige Beteiligungen gefördert.

Welche Laufzeiten können beantragt werden?

Betriebsmittelfinanzierungen werden mit einer Laufzeit bis zu 5 Jahren mit einem tilgungsfreien Anlaufjahr und als endfällige Variante mit 2 Jahren Laufzeit angeboten. Investitionsfinanzierungen können mit einer Laufzeit bis zu 5 Jahren mit einem tilgungsfreien Anlaufjahr beantragt werden. Längere Laufzeiten werden in den beiden Programmen – unabhängig davon, ob eine Haftungsfreistellung beantragt wird – bis auf Weiteres nicht mehr angeboten.

Sind kostenfreie Sondertilgungen möglich?

Nein, die vorzeitige Rückzahlung der ausgezahlten Kreditmittel kann nur gegen Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung erfolgen.

Wird mein Miet-Dauerauftrag weiterhin ausgeführt, auch wenn kein Geld auf meinem Konto ist?

Hier sollten Sie mit Ihrem Vermieter sprechen. Viele Vermieter werden Ihnen sicher einen Zahlungsaufschub gewähren, wenn Sie durch die Corona-Krise in kurzfristige Zahlungsnöte geraten sind. Es ist auch eine gesetzliche Regelung in der Diskussion, die einen Kündigungsschutz für Mieter sicherstellen soll, die vorübergehend ihre Miete nicht zahlen können. Nach der Einigung mit Ihrem Vermieter können Sie den Dauerauftrag dann einfach pausieren lassen. Dies geht ganz einfach übers Online-Banking oder telefonisch im Kunden-Service-Center unter 02932-951-0. Selbstverständlich steht Ihnen aber auch weiterhin Ihre Beraterin/Ihr Berater zur Verfügung um eventuelle Maßnahme für die Ausführungen der Miet-Daueraufträge zu besprechen.